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Sarah Fitterer

Frigide Krustentiere

Wenn Nutztiere keine Lust auf Sex haben, stehen manche Landwirte vor einem Problem – so auch Bert Wecker und seine Weissbeingarnelenfarm in Förde (DE)[1].

Weltweit werden jedes Jahr über vier Millionen Tonnen Litopenaeus vannamei, auch Weissbeingarnelen oder White Tiger Prawns genannt, produziert [2] – Tendenz steigend [3]. Ursprünglich aus dem östlichen Pazifischen Ozean stammend, ist sie durch ihre Einführung in tropische Aquakulturen vor Mittelamerikas und später Südostasiens Küsten zur meist produzierten Garnelenart der Welt geworden [3]. Allerdings hat die Produktion katastrophale Umweltbilanzen: Freie Garnelen werden im Meer mit bis zu 20kg Beifang pro Kilo Garnelen gefangen [4], intensive Garnelenzuchten zerstören Mangroven – die Geburtsstätte ganzer Ökosysteme [5] – und führen ausserdem zu erhöhter Tsunami-Gefahr [6].

Deutsche Aquakulturen versuchen dem eine Alternative zu bieten und räumen einen Nachhaltigkeitspreis nach dem anderen ab. Mittlerweile gibt es rund ein Dutzend von ihnen: Grosse Hallen in Industriegebieten, die mehrere Becken beherbergen, in denen sich das tropische Krustentier tummelt. Sobald die Larven das junge Erwachsenenalter erreicht haben, werden Sie mit Eiswasser getötet, verpackt und gekühlt verschickt. Da die Zuchten isolierte Kreislaufsysteme bilden, werden keine Antibiotika benötigt – im Gegensatz zu den Erdteichen im freien Meer. So liefern Deutsche Zuchten frische, gesunde und lokale Weissbeingarnelen zum stolzen Preis von rund 60 Euro pro Kilogramm. Auch Bert Wecker ist Teil der deutschen Aquakultur-Welle und hat seine Weissbeingarnelenfarm in der Nähe von Kiel im Jahr 2017 gegründet. Fünf Tonnen White Tiger Prawns produziert er pro Jahr, ist ständig ausverkauft und plant deshalb eine zweite Anlage mit zehnfacher Kapazität [8]. Ähnlich geht es auch den anderen Farmbesitzer:innen.

Ein blühendes Geschäft also. Das Einzige, was den Deutschen Garnelenbäuer:innen noch zur maximalen Effizienz fehlt, ist die eigene Nachzucht – die Königsdisziplin des Garnelenzüchtens [9]. Der Produktionserfolg der herkömmliche Zuchten beruht auf der verlässlichen Paarung der Krustentiere, oder vielmehr dem stetigen Nachschub an Garnelenlarven, auch Nauplii genannt. Dieser wird durch das sogenannte «eyestalk ablation» garantiert [10]. Dabei wird den zur Vermehrung bestimmten Weibchen ein Auge entfernt, abgebunden, abgedrückt oder gekautert (versengen durch die Einwirkung von Hitze oder Chemikalien) [11]. Dies bewirkt eine hormonelle Reaktion, wodurch die Eierstöcke der weiblichen Garnele ständig reifen, die Garnele mehrmals schwanger wird und jedes Mal bis zu einer viertel Millionen Eier legt – das ist über dreimal so viel wie gewöhnlich (eine zweiäugige Mutter legt im Schnitt ca. 70 000 Eier). All das geschieht innerhalb eines perfekt kalkulierbaren Acht-Tage-Zyklus [12].

Allerdings hat diese Praxis auch ihre Nachteile. Neueste Studien zeigen, dass der Augenstielschnitt nicht unbedingt wirksam ist: Die Larven von hyperfruchtbaren Müttern werden schneller krank, benötigen mehr Antibiotika und haben eine geringere Überlebensrate. Eine zweiäugige Mutter mag weniger Kinder gebären, aber dafür Kinder von höherer Qualität [13]. In Deutschland ist der Augenstielschnitt verboten, denn er fällt unter das Tierschutzgesetz. Laut §1 und §2 «darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.» Und weiter: «Das Entfernen oder Abbinden der Augen bzw. Augenstiele ausschliesslich zur Erhöhung der Produktivität bei den betroffenen weiblichen Tieren ist vom vernünftigen Grund nicht gedeckt und damit in Deutschland nicht zulässig [14]», so das Bundesministerium für Landwirtschaft auf eigene Anfrage hin.

Eine tiergerechte Nachzucht unter deutschen Bedingungen ist jedoch ein schwieriges Unterfangen. Tatsächlich gibt es erst fünf europäische Nachzuchtanlagen – also der Orte, an denen Garnelen sich vermehren und Eier legen. Doch keine dieser Anlagen kann zurzeit zuverlässig und genug produzieren, um der Nachfrage der immer zahlreicher werdenden Aufzuchtanlagen – also dort, wo die Larven zu ernteschweren Jungendlichen heranwachsen – zu genügen [15]. Daher sind die deutschen Farmer:innen auf Larvenimporte aus den USA angewiesen, was wiederum zu Lieferkettenproblemen führt. Hinzu komme, dass der dreitägige Transport die Tiere so nervös mache, dass sie in der Aufzucht weniger gut «performen» würde – also weniger schnell essen und wachsen, so Wecker [16].

Grund genug, es selbst zu versuchen. In Förde schwimmen die geschlechtsreifen Garnelen in designierten Paarungsbecken, buddeln sich in Sand ein und nähern sich einander in der Dunkelheit. Auf diese Weise wird versucht, die «natürlichen» Paarungsbedingungen so gut wie möglich zu imitieren. Denn die Weissbeingarnele ist nachtaktiv und paart sich in bis zu 60 Metern Tiefe [17] – am liebsten bei Vollmond [18]. Noch dazu müssen die Garnelen komplett stressfrei sein, um in Paarungsstimmung zu kommen. Um das zu erreichen, gilt es alle relevanten Parameter perfekt zu kontrollieren und am besten so einzustellen, dass Paarungen wie in den herkömmlichen Zuchten zeitgenau und mehrmals pro Jahr hergeleitet werden können – denn nur so lohnt es sich wirklich [19,20].

Aber welches sind die relevanten Parameter? Die Forschung hat zahlreiche Studien zur Züchtung von Litopenaeus vannamei vorzuweisen. So steht fest, dass es neben Sand und Dunkelheit frisches Wasser braucht, ausserdem die richtige Salzdichte, genügend Strömung, die richtige Wassertemperatur, das richtige Licht, den richtigen Beleuchtungswechsel, das richtige Futter, genügend Platz usw. [21] Dabei wird bis ins kleinste Detail gegangen: Was ist die ideale Zusammensetzung vom Futter? Brauchen die Tiere Krabben, Muscheln, Algen oder eine Mischung von allem? Manche Krebse verfügen über Hormone, die bei Garnelen als Aphrodisiakum wirken [22]. Und welche Farbe sollte das Futter idealerweise haben? Die Wissenschaftler:innen meinen: Gelb, wobei das auch von der Farbe der Becken abhängt. Und was ist deren ideale Farbe? Die Studie kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis [23]. Welche Glühbirnen eignen sich am besten zur Beleuchtung – TLC oder LED Lampen? LED [24]. Sollte das Wasser mehr Potassium oder Magnesium enthalten? Weder noch [25]. Messbare Umstände, welche die Lust der Krustentiere beeinflussen könnten, werden hypothetisiert, beobachtet, dokumentiert, analysiert und zusammengefasst.

Insgesamt scheint es den Studien dabei um maximale Effizienz und Profit zu gehen. Sie lesen sich wie eine Input-Output-Untersuchung, die ein tatsächliches Verständnis der Tiere ausser Acht lässt. Wie sonst liesse sich sonst erklären, dass nach über 50 Jahren Erfahrung, die Garnelenzüchter:innen noch immer nicht wissen, worauf es bei der Paarung einer derart populären Tierart wirklich ankommt? Die ersten Studien, die dem Geheimnis auf den Grund kommen möchten, sind vor allem dem Druck des internationalen Tierschutzbundes und verschiedenen Umweltorganisationen zu verdanken. Gut illustriert wird das einseitige interesse der Menschen an den Weissbeingarnelen auch durch den Eintrag über vannamei auf fishethobase.net, einer Webseite, die Informationen zu aquatischen Lebewesen sammelt. Unter den vielen Kategorien sind die für die Haltung und Reproduktion relevanten Felder mit Studienergebnissen bestückt. Die verständnisrelevanten Felder hinter «Gehör», «Sozialverhalten», «Emotionen» oder «Kognitive Fähigkeiten» bleiben aber leer [26]. Ob die Garnele depressiv ist oder Liebeskummer hat, ist kaum von Belang, solange sie isst und Sex hat besteht kein Grund zur Sorge.

Können sich Garnelen denn verlieben? Auf diese Frage antworteten alle männlichen Züchter dasselbe: nein. Es sei nur schon eine Debatte, ob Garnelen überhaupt Schmerz empfinden können, ihr Nervensystem sei sehr einfach gestrickt und rein reaktiv. Die Schmerzsignale erreichten noch nicht mal das Gehirn. Und wer keinen Schmerz fühle – so die Züchter – der könne sich sicher auch nicht verlieben [27]. Diese plausible Erklärung scheint weniger Antwort, als viel mehr Gewissensberuhigung zu sein von Menschen, die Garnelen zu Hunderttausenden töten. Eine ausgebildete Tierarzthelferin, die eine der Farmen betreute, war da anderer Meinung als die Züchter. Sie antwortete auf meine Frage: Warum nicht? Wir wissen nicht, ob sie es nicht tun und solange können wir davon ausgehen, dass sie die Möglichkeit haben, sich zu verlieben [28].

Tatsächlich umkreisen die Garnelen sich vor der Paarung, und das Männchen beginnt, dem Weibchen hinterher zu schwimmen und sich ihm langsam zu nähern, während sie im Wasser Kreise ziehen [29]. Dieses Balzverhalten deutet auf eine Partnerwahl hin, die wiederum die Vermutung nahelegt, dass Garnelen einander erkennen und unterscheiden können [30]. Ob es sich bei einer freien Partnerwahl um Liebe handelt sei dahingestellt, aber wenn objektiv gesehen alle Parameter stimmen und die Garnelen sich immer noch nicht vermehren, wäre es vielleicht nicht so abwegig, dass es daran liegen könnte dass der oder die richtige Partner:in einfach nicht mit dabei ist.

Eine andersartige Anerkennung und Auseinandersetzung mit den Krustentieren scheint unvermeidbar für Bert Wecker und seine Kolleg:innen, wenn sie hinter das Geheimnis von Garnelensex kommen möchten. Aber wie könnte das aussehen? Für Donna Haraway steht fest, dass wir allein durch das Ablegen unserer Überlegenheitsattitüde und Illusion der Unschuld und einem darauffolgendem Anerkennen der gleichen Wertigkeit des Lebens anderer Wesen auf Verständnis zwischen verschiedenen Lebensformen hoffen können. Dabei sollte uns auch immer im Klaren bleiben, dass wir es mit einer anderern Lebensform zu tun haben und wir durch diese Andersartigkeit nie ein vollständiges Verständnis für sie entwickeln werden können. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Aber durch genaue Beobachtung und häufige Interaktionen können wir uns einander annähern und so ehrlich wie möglich missverstehen. Dabei ist es wichtig, dass beide Lebensformen gemeinsam auf Ziele hinarbeiten, die beiden zuträglich sind und an denen beide gemeinsam wachsen können [31].

Menschen sind nicht allein auf diesem Planeten und wir existieren in einer Co-Dependenz mit anderen Lebensformen. So stehen auch Züchter:innen und Weissbeingarnelen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Zwar schwimmen die Garnelen ihr ganzes Leben lang eingesperrt in den Becken der Züchtenden und werden durch deren Einwirken einen frühen Tod sterben. Andererseits dürften die Zuchtgarnelen in deutschen Becken ein weitaus angenehmeres Leben haben als ihre Artgenossen in freier Wildbahn. Die wilde Garnele sieht ihr natürliches Habitat von der Erderwärmung bedroht [32], wird weiterhin gefischt und leidet an einem verschmutzten, heruntergekommenen Lebensraum. Im Kontrast dazu schwimmt die Zuchtgarnele weit entfernt vom Aussterben bedroht, in stetig temperiertem, gefiltertem Wasser. Sie geniesst alle fünf Minuten eine automatische Fütterung, einen eigens für sie zuständigen Tierarzt, regelmässige Kontrollen des Tierschutzamtes und hat keine natürlichen Feinde oder Gefahren zu befürchten [33].

Natürlich schaffen Züchter:innen diese stressfreien Bedingugen nur, da ihr Profi vom möglichst reibungslosen Aufwachsen ihrer Zucht abhängt. Für die Garnelen hingegen ist das Leben von der erfolgreichen Zütung abhängig. Wenn sich die Garnelen jedoch trotz aller richtigen Bedingungen nicht vermehren wollen, werden tierschutzgebundene Bäuer:innen wiederum abhängig von der Paarungslust ihrer Krustentiere, denn künstlich befruchten kann mensch die kleinen Garnelen nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Menschen wie Weissbeingarnelen haben ihre Rolle, wissen aber auch, dass ihre Ziele ohne die andere Partei nicht erreicht werden könnten. So gesehen wird die paarungsbestimmte Garnele vom Nutztier (Objekt) zum Subjekt, einem Wesen mit Handlungsmacht. Nicht nur die Züchter:innen beeinflussen ihre Zucht, sondern die Zucht auch die Züchter:innen.

Es ist die Anerkennung dieser Abhängigkeit, die Garnelenzüchtende dazu bewegen könnte, ein anderes Verständnis für die Krustentiere zu kultivieren. Die Paarung nicht nur als eigennütziges Ziel des menschlichen Profites willen, sondern als gemeinsames Ziel zum Vorteil beider Arten zu verstehen. Dafür müsste durch spielerische Annäherungsversuche ermittelt werden, was die Garnelen brauchen und ob sie zu einer Paarung bereit wären. Losgelöst vom Ergebniszwang kämen Züchtende vielleicht zu überraschenden Erkenntnissen und einem vollständigeren Verstehen der anderen Lebensform und könnten die Felder auf fishethobase.net hinter Feude, Entspannung oder gar Lust der Litopenaeus vannamei ausfüllen. Oder sie könnten eine neue Definition der tiergerechten Haltung finden, in der es um Lustvermehrung anstatt der alleinigen Leidvermeidung – wie es der heutige Standard ist – geht.

Der einzige Haken an diesem Vorhaben ist die Ironie. Anstelle aus nur messbaren Parametern Schlüsse zu ziehen, könnten wir den Tieren im Zweifel mehr Komplexität zugestehen um ihnen nach bestem Wissen um unsere eigene Unwissenheit zuvorkommen. Das daraus resultierende, umfassendere Verständnis für Weissbeingarnelen könnte eine tiergerechtere Haltung mit sich ziehen, die es uns wiederum ermöglicht, den Tieren guten Gewissens in beide Augen schauen zu können. Ausserdem könnte es ein Verstehen sein, dass uns dabei helfen könnte, die Tiere effektiver zu züchten und einen Produktionserfolg zu garantieren. Sprechen wir aber den Garnelen nicht deshalb eine komplexe Gefühlswelt ab, weil wir nicht mit dem Gedanken leben können, fühlende und liebende Wesen zu töten? Wenn wir der Garnele in die Augen schauen können, möchten wir sie dann noch essen? Wozu dann noch Züchten?

[1] Schröder, Tomma, (2021), Fisch für acht Milliarden, Deutschland- funk, https://www.deutschland- funk.de/aquakultur-fisch-fuer-acht-milliarden.740.de.html? dram:article_id=494983

[2] Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) (2021), Penaeus vannamei, aufgerufen am 20.09.2021, http://www.fao.org/fishery/cultured- species/Penaeus_vannamei/en#tcNA00EA

[3] General Statistics Office Vietnam (2021), Vannamei shrimp achieved high output in May 2021, aufgerufen am 20.09.2021, https://www.gso.gov.vn/en/data-and- statistics/2021/06/vannamei- shrimp-achieved-high-output-in- may-2021/

[4] FAO, 2021.

[5] Baur, Rupert (2021), Geschäfts- führer Hanse Garnelen, Interview geführt am 20.07.2021.

[6] Allsopp, Michelle & Johnston, Paul & Santillo, David (2008) Challenging the Aquaculture Industry on Sustainability, https://www.greenpeace.to/publications/Aquaculture_ Report_Technical.pdf

[7] Riechelmann, Kord (2021), Biologe und Philosoph, Interview geführt am 17.08.2021.

[8] Landsch, Kilian (2021), Mitarbeiter Förde Garnelen, Interview geführt am 21.07.2021.

[9] Landsch, 2021.

[10] Baur, 2021.

[11] Pichl, Katrin (2021), Mitarbeiterin Akademie für Tierschutz, Email vom 27.05.2021.

[12] Baur, 2021.

[13] Zacarias, Simao & Carboni, Stefano & Davie, Andrew & Little, David. (2019). Reproductive performance and offspring quality of non-ablated Pacific white shrimp (Litopenaeus vannamei) under intensive com- mercial scale conditions. Aquaculture. 503.10.1016/j.aquaculture.2019.01.018.

[14] Diepenseifen, J. (2021), Verbraucherlotse für Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlichen Verbraucherschutz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Email vom 18.06.2021.

[15] Baur, 2021. 16 Kruse, Heike (2021), Garnelen statt Schweinezucht? – Tropische Garnelen aus der Kieler Förde, ZDF, Beitrag vom 16.05.2021, https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/sehnsucht- nach-veraenderung-100.html

[17] Landsch, 2021.

[18] Baur, 2021.

[19] Baur, 2021.

[20] Landsch, 2021.

[21] Baur, 2021.

[22] Landsch, 2021.

[23] Kawamura, G., Bagarinao, T. U., & Yong, A. S. K. (2017). Sensory systems and feeding behaviour of the giant freshwater prawn, Macrobrachium rosenbergii, and the marine whiteleg shrimp, Litopenaeus vannamei. Borneo Journal of Marine Science and Aquaculture (BJoMSA).

[24] You, K., Yang, H., Liu, Y., Liu, S., Zhou, Y., & Zhang, T. (2006). Effects of different light sources and illumination methods on growth and body color of shrimp Litopenaeus vannamei. Aquaculture, 252(2-4), 557-565.

[25] Zacarias, Simao & Schveitzer, Rodrigo & Arantes, Rafael & Galasso, Helena & Pinheiro, Isabela & Santo, Carlos & Vinatea, Luis. (2018). Effect of different concentrations of potassium and magnesium on performance of Litopenaeus vannamei post- larvae reared in low-salinity water and a biofloc system. Jour- nal of Applied Aquaculture. 31. 1-1 2.10.1080/10454438.2018.1536009.

[26] Fishethobase.net (2021), Litopenaeus vannamei, Pacific Whiteleg Shrimp, aufgerufen am 20.09.2021, http://fishethobase.net/db/ 21/findings/

[27] Bissa, Karl (2021), Mitarbeiter Hanse Garnelen, Interview geführt am 20.07.2021.

[28] Hausschild, Leonara (2021), Mitarbeiterin Neue Meere, Interview geführt am 22.07.2021.

[29] Lansch, 2021.

[30] Riechelmann, 2021.

[31] Haraway, Donna J. (2016), Mani- fest für Gefährten, Wenn Spezies sich begegnen, Merve. ISBN: 978-3-88396-385-3

[32] Schröder, 2021.

[33] Landsch, 2021.

–> HOX No.02

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